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<title>Treppe</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Treppe</span></h1>
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<p>Eine <b>Treppe</b> (süddt. und österr. <b>Stiege</b>) ist ein aus <a href="Treppenstufe" title="Treppenstufe">Stufen</a> gebildeter Auf- oder Abgang, der es ermöglicht, Höhenunterschiede bequem und trittsicher zu überwinden. Das Verhältnis von Steigungshöhe zum Auftritt ist das (genormte) Steigungsverhältnis der <a href="Treppensteigung" title="Treppensteigung">Treppensteigung</a>.
</p><p>Eine Treppe besteht aus mindestens drei aufeinander folgenden Stufen.<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Häufig sind auch Kombinationen aus <a href="Treppenlauf_(Bauteil)" title="Treppenlauf (Bauteil)">Treppenläufen</a> und Podest<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> (<a href="Treppenabsatz" title="Treppenabsatz">Treppenabsätzen</a>) sowie, für die sichere Benutzung, <a href="Gel%C3%A4nder" title="Geländer">Geländer</a> als Absturzsicherung und ein <a href="Handlauf" title="Handlauf">Handlauf</a> zum Festhalten.
</p>

<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Wortgebrauch">Wortgebrauch</h2></div>
<p>In <a href="S%C3%BCddeutschland" title="Süddeutschland">Süddeutschland</a> und <a href="%C3%96sterreich" title="Österreich">Österreich</a> wird im Allgemeinen der Ausdruck „Stiege“ für die Treppe verwendet. Als Treppe wird zumeist nur ein schmaler Holzaufstieg, aber auch eine <a href="Wendeltreppe" title="Wendeltreppe">Wendeltreppe</a> bezeichnet. Andere umgangssprachliche Bezeichnungen von Treppen sind regional auch „Steige“ oder „Tritt“, im südwestdeutschen, insbesondere <a href="Alemannische_Dialekte" title="Alemannische Dialekte">alemannischen</a> Sprachraum „Staffel“. In der <a href="Seeschifffahrt" title="Seeschifffahrt">Seeschifffahrt</a> spricht man in diesem Zusammenhang auch von „<a href="Niedergang" title="Niedergang">Niedergang</a>“, der, vom Deck aus gesehen, die tiefer gelegenen Räume im Rumpf des Schiffes erschließt. Die Wissenschaft, die sich mit der Erforschung der Treppen befasst, heißt <a href="Scalalogie" title="Scalalogie">Scalalogie</a> (lat. <i>scala</i>: „Treppe“, „Stufe“).
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Funktionen">Funktionen</h2></div>

<p>Treppen und Treppenanlagen sind ein fester und wichtiger Bestandteil der <a href="Formensprache" title="Formensprache">Formensprache</a> der <a href="Architektur" title="Architektur">Architektur</a> weltweit. Die <a href="Funktion_(Objekt)" title="Funktion (Objekt)">Funktion</a> der Treppe ist nicht nur die des <a href="Lotrichtung" title="Lotrichtung">lotrechten</a> <a href="Erschlie%C3%9Fung_(Geb%C3%A4ude)" title="Erschließung (Gebäude)">Erschließungsbauteils</a>, sie stellt auch ein wichtiges Gestaltungselement dar.
</p><p>Außentreppen werden oft als Würdemotiv vor repräsentativen Gebäuden eingesetzt. Sie erhöhen das Gebäude, stellen es auf einen <a href="Sockelgeschoss" class="mw-redirect" title="Sockelgeschoss">Sockel</a>. Der Besucher wird beim Hinaufgehen erniedrigt, er steht niedriger als die Person, die am Ende der Treppe auf ihn wartet. Große Außentreppen sind als Aufenthaltsort beliebt, besonders bei Touristen (z. B. <a href="Basilique_du_Sacr%C3%A9-C%C5%93ur" class="mw-redirect" title="Basilique du Sacré-Cœur">Basilique du Sacré-Cœur</a> in Paris, <a href="Spanische_Treppe" title="Spanische Treppe">Spanische Treppe</a> in Rom).
</p><p>Innentreppen weiten den <a href="Raum_(Architektur)" title="Raum (Architektur)">Raum</a> in die Vertikale und können so zu einem besonderen Blickfang werden. Sie sind wettergeschützt und oftmals aufwändiger gestaltet. In der Vergangenheit wurden <a href="Holzschnitzerei" class="mw-redirect" title="Holzschnitzerei">Holzschnitzereien</a>, <a href="Ornament" title="Ornament">Ornamente</a>, Figurinen, verzierte <a href="Balustrade" title="Balustrade">Balustraden</a> und <a href="Teppich" title="Teppich">Teppiche</a> ergänzt, heute sind Treppen Objekte, die durch ihre Form, Materialität und Konstruktion auffallen. Besondere Innentreppen dienen dem <a href="Bauherr" title="Bauherr">Bauherren</a> oder Besitzer auch als <a href="Statussymbol" title="Statussymbol">Statussymbol</a>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Treppenmotive">Treppenmotive</h2></div>
<p>Seit dem Mittelalter sind in der Architektur funktionslose Treppen- oder <a href="Staffelgiebel" title="Staffelgiebel">Staffelgiebel</a> bekannt; größere Bedeutung erlangten sie in der <a href="Sp%C3%A4tgotik" class="mw-redirect" title="Spätgotik">Spätgotik</a> und im <a href="Barock" title="Barock">Barock</a>. Treppenmotive sind stets <a href="Rechter_Winkel#Historisches" title="Rechter Winkel">rechtwinklig</a> und kommen sowohl in der <a href="Mosaik" title="Mosaik">Mosaikkunst</a> als auch als Web- oder Strickmuster vor, wobei Ähnlichkeiten zu <a href="Fischgr%C3%A4tmuster" title="Fischgrätmuster">Fischgrät-</a> und <a href="Zickzackmuster" class="mw-redirect" title="Zickzackmuster">Zickzackmustern</a> existieren.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Geschichte">Geschichte</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Urzeit">Urzeit</h3></div>

<p>Die Idee, durch Stufen Höhenunterschiede zu überwinden, kann auch bei <a href="Primaten" title="Primaten">Primaten</a> beobachtet werden. An fast allen längerfristigen Siedlungsplätzen mit unterschiedlichen Höhenlagen können Treppen nachgewiesen werden. Funde von Baumstämmen mit stufenartigen Einkerbungen aus dem <a href="Neolithikum" class="mw-redirect" title="Neolithikum">Neolithikum</a> lassen auf eine Verwendung als Treppe (bzw. <a href="Leiter_(Ger%C3%A4t)" title="Leiter (Gerät)">Leiter</a>) schließen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Frühe_Hochkulturen"><span id="Fr.C3.BChe_Hochkulturen"></span>Frühe Hochkulturen</h3></div>

<p>Der früheste gestalterische Einsatz von Treppen ist in <a href="G%C3%B6bekli_Tepe" title="Göbekli Tepe">Göbekli Tepe</a> etwa 10.000 Jahre v. Chr. nachweisbar und findet einen ersten belegten Höhepunkt in der Anlage von <a href="Zikkurat" title="Zikkurat">Zikkurats</a> in <a href="Mesopotamien" title="Mesopotamien">Mesopotamien</a> 6.000 Jahre v. Chr. Neben der reinen Erschließungsfunktion hat die Treppe hier jene Symbolkraft (Übergang von einer Ebene zur anderen; Aufstieg; Zugang zum Transzendenten; Verbindung zwischen <a href="Jakobsleiter_(Bibel)" title="Jakobsleiter (Bibel)">Himmel und Erde</a>; <a href="Prozession" title="Prozession">Prozessionsweg</a>), die fortan bei fast allen sakralen oder repräsentativen Bauten zum Tragen kommt.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Bronzezeit">Bronzezeit</h3></div>

<p>Wohl die älteste erhaltene Holztreppe Europas datiert in die Bronzezeit.<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Sie stammt aus dem prähistorischen Salzbergwerk von <a href="Hallstatt_(Arch%C3%A4ologie)" title="Hallstatt (Archäologie)">Hallstatt</a> und ist komplett erhalten. Die Stiege wurde <a href="Dendrochronologie" title="Dendrochronologie">dendrochronologisch</a> untersucht und konnte auf die Jahre 1344 und 1343 v.&nbsp;Chr. datiert werden. Die Treppenbreite von über 1&nbsp;m erlaubte ein gleichzeitiges Benutzen in beiden Richtungen bzw. das Nebeneinandergehen von mehreren Menschen, wie es beim Tragen sehr schwerer Lasten erforderlich gewesen sein könnte. Die Stiege besteht prinzipiell aus drei Elementen: den beiden seitlichen Holmen, den Auftrittbrettern und den Distanzbrettern, die über und unter jedem Auftrittbrett in die seitlichen Holme eingelassen sind. Die beiden seitlichen Holme bilden die Wangen der Treppe. Sie bestehen aus Baumstämmen von 20 bis 35&nbsp;cm Durchmesser. In diese ist je eine 6&nbsp;cm breite und 8&nbsp;cm tiefe Längsnut eingearbeitet. Die Auftrittbretter sind lediglich mit einem viereckigen Zapfen in den Wangen zu beiden Seiten in die Nut geschoben.
</p><p>Die Treppe war durch diese Konstruktionsweise einfach zu bauen, zu transportieren und zu reparieren. Sie gehört zu jenen Spezialentwicklungen des bronzezeitlichen Bergbaus, die in dieser Form nur in Hallstatt belegt sind. Da der Bergdruck die erhaltene Stiege im Christian von Tuschwerk zu beschädigen drohte, war es notwendig, sie an ihrem Fundplatz abzubauen und umzusiedeln. Die Stiege wurde vor dem Abbau umfassend am Fundort dokumentiert. Dann wurde sie in über 60 Einzelteile zerlegt, wobei aufgrund der Enge des Bergwerks und der umgebenden Fundschichten die Stiegenwangen zersägt werden mussten. Die Teile wurden ins <a href="Naturhistorisches_Museum_Wien" title="Naturhistorisches Museum Wien">Naturhistorische Museum</a> nach Wien gebracht, wo eine umfassende technische Aufnahme durchgeführt wurde. Darüber hinaus wurde sie unter anderem erneut dendrochronologisch untersucht und es wurde eine Computertomographie durchgeführt<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>.
Da die Stiege für ihre Erhaltung sehr spezielle klimatische Bedingungen benötigt, wie sie im Hallstätter Salzberg herrschen, und sie zudem der Öffentlichkeit zugänglich sein sollte, wurde sie im Besucherbergwerk der <a href="Salzwelten" title="Salzwelten">Salzwelten</a> Hallstatt neu aufgestellt. In einem eigens dafür angelegten Schauraum ist sie dort seit Frühjahr 2015 Teil der regulären Führungen. Zuvor war sie ausschließlich im Rahmen von Sonderführungen zu sehen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Antike">Antike</h3></div>

<p>Auch in der <a href="Antike" title="Antike">Antike</a> wurden Treppen in der sakralen und repräsentativen Architektur als Würdemotiv eingesetzt. Griechische und römische Tempel stehen in der Regel auf mehrstufigen Sockeln. Die <a href="Akropolis" title="Akropolis">Akropolis</a> in <a href="Athen" title="Athen">Athen</a> erstieg man über eine Abfolge von Treppen.
</p><p>Hauptsächlich unter funktionellen Gesichtspunkten entstanden die imposanten, treppenförmig angelegten Sitzreihen der <a href="Theater_der_griechischen_Antike" title="Theater der griechischen Antike">Theater der griechischen Antike</a> wie zum Beispiel in <a href="Delphi" title="Delphi">Delphi</a>, <a href="Ephesus" class="mw-redirect" title="Ephesus">Ephesus</a>, <a href="Epidauros" title="Epidauros">Epidauros</a> und <a href="Athen" title="Athen">Athen</a> wie auch der <a href="Theater_der_r%C3%B6mischen_Antike" title="Theater der römischen Antike">Theater der römischen Antike</a>. Die Doppelfunktion des Auf- und Abweges und des Sitzens findet sich zudem noch bei den <a href="Stadion" title="Stadion">Stadien</a>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Mittelalter">Mittelalter</h3></div>

<p>Seit dem Mittelalter baute man zunehmend mehrgeschossig, wodurch der Treppe eine immer größere Bedeutung zukam. Das betraf besonders Bürger- und Handelshäuser, die im Spätmittelalter sogar mehrgeschossige Dachstühle als Lagerräume hatten.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Neuzeit">Neuzeit</h3></div>
<p>Im <a href="Barock" title="Barock">Barock</a> wurden Treppen und <a href="Stiegenhaus" class="mw-redirect" title="Stiegenhaus">Treppenhäuser</a> in Schlössern äußerst prunkvoll ausgestattet und dienten zu Repräsentationszwecken. Beispiel: Treppenhaus von <a href="Balthasar_Neumann" title="Balthasar Neumann">Balthasar Neumann</a> in der Residenz in <a href="W%C3%BCrzburg" title="Würzburg">Würzburg</a>.
</p>

<p>Dabei lassen sich bisweilen auch bautechnische Kuriositäten finden, zum Beispiel im <a href="Schloss_Hartenfels" title="Schloss Hartenfels">Schloss Hartenfels</a> in <a href="Torgau" title="Torgau">Torgau</a> ist die außen angebrachte Wendeltreppe, der sogenannte <a href="Wendelstein_(Treppe)" class="mw-redirect" title="Wendelstein (Treppe)">Wendelstein</a>, der einzige Zugang zu dem nächsten Geschoss für die gesamte Schlossanlage. Ähnlich exponiert ist der Wendelstein auf der <a href="Albrechtsburg" title="Albrechtsburg">Albrechtsburg</a> in <a href="Mei%C3%9Fen" title="Meißen">Meißen</a>. Dort ist er allerdings nicht der einzige Zugang zu den oberen Geschossen.
</p><p>Mit der Erweiterung der Bauaufgaben auf repräsentative <a href="%C3%96ffentliches_Geb%C3%A4ude" title="Öffentliches Gebäude">öffentliche Gebäude</a> wurde dieses Motiv auch für <a href="Theater" title="Theater">Theater</a>, <a href="Rathaus" title="Rathaus">Rathäuser</a> und so weiter übernommen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Moderne">Moderne</h3></div>
<p>In der Moderne übernahm der <a href="Aufzugsanlage" title="Aufzugsanlage">Aufzug</a> besonders bei <a href="Hochhaus" title="Hochhaus">Hochhäusern</a> teilweise die Aufgaben der repräsentativen Vertikalerschließung.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Barrierefreiheit">Barrierefreiheit</h3></div>
<p>Um allen Menschen eine uneingeschränkte Nutzung von Gebäuden zu ermöglichen, muss heute ein <a href="Barrierefreiheit" title="Barrierefreiheit">barrierefreier</a> Zugang zu <a href="%C3%96ffentliches_Geb%C3%A4ude" title="Öffentliches Gebäude">öffentlichen Gebäuden</a> gegeben sein. Das bedeutet, dass der Eingang neben der Treppe auch über eine <a href="Rollstuhlrampe" title="Rollstuhlrampe">Rampe</a> oder einen <a href="Aufzugsanlage" title="Aufzugsanlage">Aufzug</a> möglich sein muss, damit auch Eltern mit <a href="Kinderwagen" title="Kinderwagen">Kinderwagen</a> oder <a href="Rollstuhl" title="Rollstuhl">Rollstuhlfahrer</a> Zugang haben.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Die_Treppe_in_der_Kunst">Die Treppe in der Kunst</h3></div>

<p>Häufig wird die Treppe auch in der Kunst thematisiert, beispielsweise in den Werken von <a href="M._C._Escher" title="M. C. Escher">M. C. Escher</a> und <a href="Giovanni_Battista_Piranesi" title="Giovanni Battista Piranesi">Giovanni Battista Piranesi</a>.
</p><p>Die <a href="Potemkinsche_Treppe" title="Potemkinsche Treppe">Potemkinsche Treppe</a> (früher <i>Richelieu-Treppe</i>) in Odessa wurde durch eine Schlüsselszene in <a href="Sergei_Eisenstein" class="mw-redirect" title="Sergei Eisenstein">Sergei Eisensteins</a> Film „<a href="Panzerkreuzer_Potemkin" title="Panzerkreuzer Potemkin">Panzerkreuzer Potemkin</a>“ berühmt.
</p><p>Die von einem deutschen Künstler entworfene <a href="Laurin-Treppe" title="Laurin-Treppe">Laurin-Treppe</a> (Sinustreppe) war Teil der von <a href="Rem_Koolhaas" title="Rem Koolhaas">Rem Koolhaas</a> kuratierten <a href="Biennale_di_Venezia" title="Biennale di Venezia">14. Internationalen Architektur-Biennale Venedig (2014)</a>. Sie zeichnet sich durch eine stetige Änderung von Steigung (Stufenhöhe) und Auftritt (Stufentiefe) in Form einer Sinuskurve aus. Im ehemaligen Privathaus des <a href="Scalalogie" title="Scalalogie">Scalologen</a> <a href="Friedrich_Mielke" title="Friedrich Mielke">Friedrich Mielke</a> in <a href="Konstein_(Wellheim)" title="Konstein (Wellheim)">Konstein</a> befindet sich der Nachbau einer Laurin-Treppe in <a href="Massivbauweise" class="mw-redirect" title="Massivbauweise">Massivbauweise</a>.
</p><p>1912 schuf der damals 25-jährige <a href="Marcel_Duchamp" title="Marcel Duchamp">Marcel Duchamp</a> mit dem „<a href="Akt%2C_eine_Treppe_herabsteigend_Nr._2" title="Akt, eine Treppe herabsteigend Nr. 2">Akt, eine Treppe herabsteigend Nr. 2</a>“ eines der bekanntesten Bilder der <a href="Kunstgeschichte" title="Kunstgeschichte">Kunstgeschichte</a>. Der Maler <a href="Gerhard_Richter" title="Gerhard Richter">Gerhard Richter</a> rezipierte Duchamps Meisterwerk mehrmals: so beispielsweise in dem 1965 entstandenen, <a href="Fotorealismus" title="Fotorealismus">fotorealistisch</a> angelegten Ölgemälde <i>Frau, die Treppe herabgehend</i> <i>(Woman Descending the Staircase)</i>&nbsp;<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> und im Folgejahr mit <i>Ema (Akt auf einer Treppe)</i>.<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Die <a href="Endlose_Treppe" title="Endlose Treppe">Endlose Treppe</a> ist eine <a href="Skulptur" title="Skulptur">Skulptur</a> der Moderne im Zentrum der Stadt <a href="Ludwigshafen_am_Rhein" title="Ludwigshafen am Rhein">Ludwigshafen am Rhein</a>. Sie wurde vom Schweizer Architekten, Künstler und Designer <a href="Max_Bill" title="Max Bill">Max Bill</a> im Jahr 1991 zum hundertsten Geburtstag des Philosophen <a href="Ernst_Bloch" title="Ernst Bloch">Ernst Bloch</a> aus nordamerikanischem <a href="Granit" title="Granit">Granit</a> errichtet.
</p><p>Auch in der <a href="Literatur" title="Literatur">Literatur</a> ist das Thema präsent, so ist der Roman „<a href="Die_Strudlhofstiege" class="mw-redirect" title="Die Strudlhofstiege"> Die Strudlhofstiege oder Melzer und die Tiefe der Jahre</a>“ das bekannteste und populärste Buch <a href="Heimito_von_Doderer" title="Heimito von Doderer">Heimito von Doderers</a>. Die <a href="Strudlhofstiege" title="Strudlhofstiege">Strudlhofstiege</a> im 9. <a href="Wiener_Gemeindebezirke" title="Wiener Gemeindebezirke">Wiener Gemeindebezirk</a>, <a href="Alsergrund" title="Alsergrund">Alsergrund</a>, dient im <a href="Roman" title="Roman">Roman</a> als wiederkehrender Handlungsort. Das <a href="Buch" title="Buch">Buch</a> gilt als eines der bedeutendsten Werke der österreichischen Österreichische Literatur.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Begriffe_im_Treppenbau">Begriffe im Treppenbau</h2></div>
<table class="wikitable">

<tbody><tr valign="top">
<td><span typeof="mw:File"></span>
</td>
<td>
<ol><li><a href="Treppenabsatz" title="Treppenabsatz">Treppenabsatz</a> oder Treppenpodest</li>
<li>Zwischenpodest</li>
<li>unterer <a href="Treppenlauf_(Bauteil)" title="Treppenlauf (Bauteil)">Treppenlauf</a></li>
<li>oberer Treppenlauf</li>
<li>Treppenloch: Ausschnitt für die Treppe in der Geschossdecke oder in einer Balkenlage</li>
<li>Treppen<a href="Gel%C3%A4nder" title="Geländer">geländer</a> und <a href="Handlauf" title="Handlauf">Handlauf</a></li>
<li><a href="Treppenauge" title="Treppenauge">Treppenauge</a>: Lichte Öffnung oder Luftraum, von Treppenläufen und Absätzen umschlossen und oft über mehrere Stockwerke durchgehend. Umgangssprachlich auch Treppenloch genannt.</li>
<li>Austritt</li>
<li>Antritt</li>
<li>Lauflinie (auch Gehlinie): (gedachte) Linie, die den mittleren Weg angibt, auf dem die Benutzer dem Treppenlauf üblicherweise folgen; bei gewendelten Treppen meist dezentriert. Der Abstand der Lauflinie vom Handlauf beträgt meist etwa 45&nbsp;cm. Freitreppen werden aber auf Grund ihrer Breite auch unabhängig vom Handlauf begangen. Die Lauflinie wird nach DIN 1356 (Bauzeichnungen) stets „unten“ mit einem Kreis beginnend und „oben“ mit einem Pfeil endend gezeichnet.</li></ol>
</td></tr>
<tr valign="top">
<td><span typeof="mw:File"></span><br>
<p>(Bezeichnungen unter Berücksichtigung der EN ISO 14122-3)
</p>
</td>
<td>
<table style="margin-left:1.7em;">
<tbody><tr>
<td>a.</td>
<td>Stufe: Oberfläche, die betreten wird (nicht das Bauelement)
</td></tr>
<tr>
<td valign="top">b.</td>
<td><a href="Setzstufe" class="mw-redirect" title="Setzstufe">Setzstufe</a>: (senkrechte) Oberfläche zum Abschluss der Treppe; Fehlt sie, muss gegebenenfalls der lichte Abstand zwischen je zwei Bauelementen kleiner als 11&nbsp;cm (bei Kindern über 3 Jahren) oder gar kleiner als 8,5&nbsp;cm (bei Kleinkindern) gewählt werden.
</td></tr>
<tr>
<td valign="top">c.</td>
<td>Freiraum: Mindestabstand der Steigungslinie von jedwedem Hindernis (im Winkel von 90° zur Steigungslinie)
</td></tr>
<tr>
<td valign="top">d.</td>
<td>Antrittskante: bei jeder Stufe die Kante zur nächsten darunter liegenden Stufe hin
</td></tr>
<tr>
<td valign="top">e.</td>
<td>lichte Durchgangshöhe: lotrechter Mindestabstand oberhalb der Steigungslinie bis zu den Unterkanten darüber liegender Bauteile. Wenn also zur Steigungslinie ein Hindernis den Abstand c hat, dann ist e das Maß zwischen dem Hindernis und der Steigungslinie in vertikaler Richtung, also senkrecht zum Fußboden. Es gilt: <span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle {\mathsf {e}}={\frac {\mathsf {c}}{\cos(\alpha )}}}">
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<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
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<mo>=</mo>
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<mfrac>
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<mi mathvariant="sans-serif">c</mi>
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<mrow>
<mi>cos</mi>
<mo>⁡<!-- ⁡ --></mo>
<mo stretchy="false">(</mo>
<mi>α<!-- α --></mi>
<mo stretchy="false">)</mo>
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</td></tr>
<tr>
<td valign="top">g.</td>
<td>Auftritt (<span style="font-style:normal;font-weight:normal"><a href="Englische_Sprache" title="Englische Sprache">englisch</a></span> <span lang="en-Latn" style="font-style:italic">going</span>): horizontaler Abstand zweier aufeinander folgender Antrittskanten
</td></tr>
<tr>
<td valign="top">h.</td>
<td>Stufenhöhe („Steigung“): Als Steigung einer Stufe wird im Bauwesen der vertikale Abstand zur nächsten darunter liegenden Stufe bezeichnet (z. B. „17cm“). Was außerhalb des Bauwesens als „Steigung“ bezeichnet wird, wird im Bauwesen Steigungsverhältnis genannt. Dieses ist bei Treppen der Quotient aus h und g und wird dimensionslos entweder implizit in cm (z. B. „17:29“) oder als Verhältniszahl (z. B. „1:1,7“) oder als Prozentwert (z. B. „59%“) angegeben (siehe →&nbsp;<a href="Treppensteigung" title="Treppensteigung">Treppensteigung</a>).
</td></tr>
<tr>
<td valign="top">H.</td>
<td>Treppenhöhe
</td></tr>
<tr>
<td valign="top">l.</td>
<td>Podestlänge
</td></tr>
<tr>
<td valign="top">P.</td>
<td>Steigungslinie
</td></tr>
<tr>
<td valign="top">r.</td>
<td>Unterschneidung
</td></tr>
<tr>
<td valign="top">t.</td>
<td>Stufentiefe
</td></tr>
<tr>
<td valign="top">α.</td>
<td>Steigungswinkel: Winkel zwischen der Steigungslinie und deren Projektion auf die waagerechte Ebene
</td></tr></tbody></table>
</td></tr></tbody></table>

<ul><li>Anschlussbauteile
<ul><li><i>Antrittsstufe</i> gelegentlich gesondert ausgeführte unterste Stufe einer Treppe (siehe →&nbsp;<a href="Treppenstufe" title="Treppenstufe">Treppenstufe</a>)</li>
<li><i>Austrittsstufe</i> (siehe Treppenstufe) in Material und Form meist entweder als normale Stufe oder als Teil des <a href="Podest" title="Podest">Podests</a> ausgeführt</li>
<li><i>Treppensockel</i> = Verkleidung der <a href="Fuge_(Zwischenraum)" title="Fuge (Zwischenraum)">Fugen</a> zwischen Treppe und Wand</li>
<li><i>Sockelleiste</i> (a) = <a href="Leiste_(Bauteil)" title="Leiste (Bauteil)">Leiste</a>, die die Fuge zwischen Fußboden, Treppenstufe, Absatz oder Wandwange und Wandputz verdeckt. Auf den Absätzen und Wandwangen sind das lange Leisten. Bei Treppen ohne Wandwange sind es treppenartig angebrachte kurze Stufenleisten und Setzstufenleisten. Anstelle der Stufen und Setzstufenleisten können sogenannte Bischofsmützen eingebaut werden.</li>
<li><i>Bischofsmütze</i> (b) = Verkleidung mit einer der Treppenneigung entsprechenden schrägen oberen Kante. Die Kanten sind durch unterschiedliche weitere kurze Kanten miteinander verbunden, so dass die Form einer <a href="Mitra" title="Mitra">Bischofsmütze</a> entsteht.</li></ul></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Typologie">Typologie</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Treppen_nach_Lage_und_Funktion">Treppen nach Lage und Funktion</h3></div>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Außenraum"><span id="Au.C3.9Fenraum"></span>Außenraum</h4></div>

<ul><li>Außentreppen sind alle Treppen außerhalb von Gebäuden. Da sie der <a href="Witterung" title="Witterung">Witterung</a> ausgesetzt sind, ist besonders bei den Materialien auf Witterungsbeständigkeit zu achten. Des Weiteren ist zu beachten, dass die Treppenstufen zur Stufenkante hin geneigt sein sollten, damit Regenwasser schnell abfließen kann und Pfützen- und Eisbildung vermieden wird. Wegen der besonderen Rutschgefahr bei Regen müssen die Stufenkanten und Auftritte besonders rutschfest sein oder ausgestattet werden. Die Steigung von Außentreppen ist im Allgemeinen niedriger als bei Innentreppen. Gebräuchliche <a href="Steigungsverh%C3%A4ltnis" class="mw-redirect" title="Steigungsverhältnis">Steigungsverhältnisse</a> sind (16/31), (15/33), (14/35) und (12/39).</li>
<li><a href="Freitreppe" title="Freitreppe">Freitreppen</a> befinden sich außerhalb des Gebäudes, aber an das Gebäude angebaut und sind nicht überdeckt. Diese Treppen führen meist zu einem Gebäudezugang.</li>
<li>Unter dem Begriff Gartentreppe sind alle Treppen im <a href="Garten" title="Garten">Garten</a> zusammengefasst. Sie haben meist große Auftrittsbreiten und niedrige Stufenhöhen. Sie dienen zur Überwindung von Höhenunterschieden im Garten oder führen auf eine <a href="Terrasse_(Geb%C3%A4ude)" class="mw-redirect" title="Terrasse (Gebäude)">Terrasse</a> oder zum Eingang auf der Gartenseite eines Gebäudes. Außer in <a href="Park" title="Park">Parks</a> und Schlossgärten sind diese Treppen meist in einfacher Konstruktion.</li>
<li>Die Eingangstreppe führt direkt zum Eingang. Sie kann sowohl eine Freitreppe als auch eine überdachte Treppe sein. Je nach Gebäudetyp kann es sich dabei um sehr einfache Treppen als auch um reich verzierte aufwändige Repräsentationstreppen handeln. Wenn die Platzverhältnisse sehr beengt sind, kann die Eingangstreppe auch in das Gebäude eingezogen sein.</li>
<li>Die <a href="Hintertreppe" title="Hintertreppe">Hintertreppe</a> dient einem Zu- und Ausgang an der Hinterseite eines Gebäudes, meistens für Personal und Lieferanten. Ihre Ausführung ist oft sehr einfach; sie führt zuweilen auch in den Keller.</li>
<li>Die Monumentaltreppe zeichnet sich dadurch aus, dass sie entweder extrem breite Treppenstufen hat oder dass sie enorm viele Treppenstufen besitzt – meist ohne Absätze. Beispiele sind: Die Monumentaltreppe „La Scala“ in <a href="Caltagirone" title="Caltagirone">Caltagirone</a>, <a href="Sizilien" title="Sizilien">Sizilien</a>, mit 142 Stufen. Die Monumentaltreppe in <a href="Mihintale" title="Mihintale">Mihintale</a>, <a href="Sri_Lanka" title="Sri Lanka">Sri Lanka</a>, aus vier Treppenabsätzen bestehend mit insgesamt 1.840 Stufen.</li>
<li>Besonders flache Treppen im Außenraum werden als <i>Rampentreppe</i> oder <i>Treppenrampe</i> bezeichnet, sowie auch als <a href="Eselstreppe" title="Eselstreppe">Eselstreppe</a>, <a href="Pferdetreppe" title="Pferdetreppe">Pferdetreppe</a> und <a href="Reittreppe" title="Reittreppe">Reittreppe</a> oder gelegentlich als <a href="Cordonata" title="Cordonata">Cordonata</a> nach der bekannten Treppe in Rom, die wie eine <a href="Rampe_(ortsfester_Zugang)" title="Rampe (ortsfester Zugang)">Rampe</a> geneigt ist, jedoch in regelmäßigen Abständen durch flache Stufen unterbrochen wird.</li></ul>
<ul class="gallery mw-gallery-packed">
<li class="gallerybox" style="width: 162px">
<div class="thumb" style="width: 160px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext">Außentreppe in <a href="Wuppertal" title="Wuppertal">Wuppertal</a> (<a href="Vogelsauer_Treppe" title="Vogelsauer Treppe">Vogelsauer Treppe</a>)</div>
</li>
<li class="gallerybox" style="width: 166px">
<div class="thumb" style="width: 164px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext">Freitreppe (<a href="Potemkinsche_Treppe" title="Potemkinsche Treppe">Potemkinsche Treppe</a>) in <a href="Odessa" title="Odessa">Odessa</a></div>
</li>
<li class="gallerybox" style="width: 179.33333333333px">
<div class="thumb" style="width: 177.33333333333px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext">Freitreppe zur Palamidi-Festung in <a href="Nafplio" title="Nafplio">Nafplio</a></div>
</li>
<li class="gallerybox" style="width: 182px">
<div class="thumb" style="width: 180px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext"><a href="Strudlhofstiege" title="Strudlhofstiege">Strudlhofstiege</a> in <a href="Wien" title="Wien">Wien</a></div>
</li>
</ul>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Innenraum">Innenraum</h4></div>
<ul><li>Als Innentreppe bezeichnet man alle Treppen, die sich im <a href="Innenraum" title="Innenraum">Innenraum</a> eines <a href="Geb%C3%A4ude" title="Gebäude">Gebäudes</a> befinden.</li>
<li>Eine Geschosstreppe verbindet zwei verschiedene <a href="Geschoss_(Architektur)" title="Geschoss (Architektur)">Geschosse</a>.
<ul><li>Eine Kellertreppe führt vom Hauseingang oder vom untersten ausgebauten Geschoss zum <a href="Keller" title="Keller">Keller</a> und ist oft steiler als die Treppen zu den oberen Stockwerken. Bei älteren Gebäuden ist diese Treppe oft auf tragendem Baugrund ohne tragende Unterkonstruktion aufgebaut und führt oft durch einen sogenannten Kellerhals in einen <a href="Gew%C3%B6lbe" title="Gewölbe">Gewölbekeller</a>.</li>
<li>Dachbodentreppen oder kurz Bodentreppen sind Treppen, die zum <a href="Dachboden" title="Dachboden">Dachboden</a>, also zu <a href="Zimmer" title="Zimmer">Räumen</a> im <a href="Dach" title="Dach">Dachraum</a> führen, welche nicht ständig bewohnt werden. Meist werden einfache Treppenkonstruktionen verwendet (siehe <a href="Liste_spezieller_Treppen#Veränderbare_Treppen" title="Liste spezieller Treppen">Veränderbare Treppen</a>), es kommen aber auch komfortablere Treppen zum Einsatz.</li></ul></li>
<li>Als Ausgleichtreppe bezeichnet man die Treppen, die zum Ausgleich von Höhenunterschieden innerhalb eines Geschosses benötigt werden. Eine Differenztreppe ist eine Treppe mit nur wenigen Stufen, die geringe Höhendifferenzen miteinander verbindet.</li>
<li><a href="Fluchttreppe" title="Fluchttreppe">Fluchttreppe</a></li>
<li>Das heutige deutsche <a href="Bauordnungsrecht" title="Bauordnungsrecht">Bauordnungsrecht</a> unterscheidet <i><a href="Notwendige_Treppe" title="Notwendige Treppe">notwendige Treppen</a></i>, die zwingend vorhanden sein müssen und an die Auflagen geknüpft sind, sowie ggf. zusätzlich vorhandene <i>nichtnotwendige Treppen</i>, an die weniger strenge Auflagen geknüpft sind.</li>
<li>Eine Geheimtreppe ist eine der Öffentlichkeit nicht zugängliche Treppe. Es gibt sie häufig in alten <a href="Burg" title="Burg">Burgen</a> und <a href="Schloss_(Geb%C3%A4ude)" class="mw-redirect" title="Schloss (Gebäude)">Schlössern</a>. Sie dienten entweder der Fluchtmöglichkeit oder waren dafür ausgelegt, unerkannt in Gasträume zu kommen, um dort zu spionieren. Der Zugang zu diesen Treppen erfolgte oft über <a href="Geheimt%C3%BCr" title="Geheimtür">geheime unsichtbare Türen</a>, sogenannte Tapetentüren.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Spezielle_Treppen">Spezielle Treppen</h4></div>
<p>Es gibt eine Vielzahl von besonderen Treppentypen für spezielle Anwendungsfälle. Diese sind in der <a href="Liste_spezieller_Treppen" title="Liste spezieller Treppen">Liste spezieller Treppen</a> zusammengefasst.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Treppen_nach_Form">Treppen nach Form</h3></div>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Übersicht"><span id=".C3.9Cbersicht"></span>Übersicht</h4></div>
<p>Treppen gibt es in unzähligen Formen. Als <a href="Draufsicht" title="Draufsicht">Draufsicht</a> lässt sich die Form im <a href="Grundriss" title="Grundriss">Grundriss</a> eines Gebäudes darstellen. Der <a href="Schnitt_(Darstellung)" title="Schnitt (Darstellung)">Schnitt</a> liefert in der Regel die dazugehörigen Angaben zur Konstruktion und zum <a href="Treppensteigung" title="Treppensteigung">Steigungsmaß</a>. Man kann Treppenformen aufgrund der Anzahl (einläufig, zweiläufig..) oder der Geometrie (gradläufig, gewendelt, geschwungen) ihrer <a href="Treppenlauf_(Bauteil)" title="Treppenlauf (Bauteil)">Treppenläufe</a> unterscheiden. Die folgende Tabelle gibt eine Übersicht über einige Grundtypen.
</p>
<table class="wikitable">

<tbody><tr valign="top">
<td><span typeof="mw:File"></span>
</td>
<td><b>Einläufige Treppen</b>
<p>(a) gerade
<br>(b) gerade mit viertelgewendeltem Austritt
<br>(c) gerade mit Viertelpodest am Austritt
<br>(d) gerade mit viertelgewendeltem Antritt
<br>(e) gerade mit Viertelpodest am Antritt
<br>(f) gerade mit viertelgewendeltem Antritt und Austritt
<br>(g) gerade mit zwei Viertelpodesten
<br>(h) halbgewendelt
<br>(i) viertelgewendelt
</p>
</td></tr>
<tr valign="top">
<td><span typeof="mw:File"></span>
</td>
<td><b>Zweiläufige Treppen</b>
<p>(j) gerade mit Zwischenpodest
<br>(k) gewendelte U-Treppe mit verzogenen Stufen an keilförmiger Zwischenpodeststufe
<br>(l) U-Treppe mit Halbpodest
<br>(m) Winkeltreppe mit Viertelpodest
</p>
</td></tr>
<tr valign="top">
<td><span typeof="mw:File"></span>
</td>
<td><b>Dreiläufige Treppen</b>
<p>(n) dreiläufige U-Treppe S-Form mit zwei Viertelpodesten
<br>(o und p) dreiläufige T-Treppe mit Viertelpodest
<br>(q) dreiläufige U-Treppe mit zwei Viertelpodesten
<br>(r) und (s) dreiläufige E-Treppe mit Halbpodest
</p>
</td></tr>
<tr valign="top">
<td><span typeof="mw:File"></span>
</td>
<td><b>Treppe gewendelt und mehrläufig repräsentativ</b>
<p>(t) einläufige Kreisbogentreppe
<br>(u) einläufige Wendeltreppe mit Massivspindel
<br>(v) einläufige Wendeltreppe mit Treppenauge bzw. Hohlspindel
<br>(w) zweiläufige doppelte Wendeltreppe
<br>(x) mehrläufige repräsentative Treppe mit mehreren Zwischenpodesten
</p>
</td></tr>
<tr valign="top">
<td><span typeof="mw:File"></span>
</td>
<td><b>Treppe in Y und S Form, Berliner Treppe</b>
<p>(y) Y-Treppe einläufig beginnend und zweiläufig endend
<br>(z) Y-Treppe zweiläufig beginnend und einläufig endend
<br>(α) einläufige S-förmige gerade Treppe mit zwei Viertelwendelungen
<br>(β) Berliner Treppe
<br>(λ) einläufige S-förmige Treppe
</p>
</td></tr>
<tr valign="top">
<td><span typeof="mw:File"></span>
</td>
<td><b>Pyramiden und Kegeltreppen</b>
<p>(δ) Pyramidentreppe positiv
<br>(ε) Pyramidentreppe negativ
<br>(φ) Pyramidentreppe auf 8eck-Grundriss positiv
<br>(γ) Pyramidentreppe auf 8eck-Grundriss negativ
<br>(η) Kegeltreppe positiv
<br>(ι) Kegeltreppe negativ
</p>
</td></tr></tbody></table>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Geradläufige_Treppen"><span id="Geradl.C3.A4ufige_Treppen"></span>Geradläufige Treppen</h4></div>
<p><i>Geradläufige Treppen</i> sind Treppen, deren Treppenläufe <a href="Gerade" title="Gerade">gerade</a> sind, also in keiner Form gewendelt. Alle Stufen haben dieselbe Form und Auftrittsbreite. Richtungsänderungen werden durch <a href="Treppenabsatz" title="Treppenabsatz">Treppenabsätze</a> erreicht. Das ist die einfachste und am weitesten verbreitete Form einer Treppe.
</p><p>Sehr steile geradläufige Treppen mit wechselseitigen Trittstufen bezeichnet man als <i>Raumspartreppe</i> oder <i><a href="Sambatreppe" title="Sambatreppe">Sambatreppe</a></i>.
</p><p>Sind in einem Gebäude die Treppenläufe zu den Geschossen ohne Richtungsänderung hintereinander angeordnet, so spricht man auch von einer <i><a href="Himmelsleiter_(Architektur)" title="Himmelsleiter (Architektur)">Himmelsleiter</a></i>. Der Grund ist, dass man bei der Anordnung eines Fensters am obersten Ende den Eindruck hat, „in den Himmel“ zu steigen. Bei Freitreppen mit ähnlichem Effekt spricht man auch von <i><a href="Himmelstreppe" class="mw-disambig" title="Himmelstreppe">Himmelstreppe</a></i>.
</p><p>Als <i>Scherentreppe</i> bezeichnet man geradläufige Treppen, die über mehrere Geschosse ineinander verschränkt sind. Sie entsprechen in der Funktion einer <a href="Wendeltreppe" title="Wendeltreppe">doppelläufigen Wendeltreppe</a>, also einer <a href="Doppelhelix" title="Doppelhelix">Doppelhelix</a>, sind aber im Grundriss orthogonal.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Gewendelte_Treppen">Gewendelte Treppen</h4></div>
<p>Als <i>gewendelte Treppe</i> (von <i><a href="Helix" title="Helix">Wendel</a> = schraubenförmige Struktur</i>) bezeichnet man alle Treppen, die nicht gradläufig sind. Die Treppenstufen haben durch Biegungen des Treppenlaufs unterschiedlich große Auftritte, sehr schmal am <i>Treppenauge</i>, sehr breit an der Außenwand des Treppenhauses. Die <i>Lauflinie</i> wählt der jeweilige Benutzer selbst.
</p><p>Biegt der Treppenlauf um 90° ab, spricht man von <i>viertelgewendelt</i>, macht er eine 180° Biegung, spricht man von <i>halbgewendelt</i>. Bei allen höheren Winkeln spricht man von einer <a href="Wendeltreppe" title="Wendeltreppe">Wendeltreppe</a>.
</p>
<dl><dd><i>Siehe auch <a href="Liste_antiker_Wendeltreppen" title="Liste antiker Wendeltreppen">Liste antiker Wendeltreppen</a></i></dd></dl>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Bildergalerie">Bildergalerie</h4></div>
<ul class="gallery mw-gallery-packed">
<li class="gallerybox" style="width: 171.33333333333px">
<div class="thumb" style="width: 169.33333333333px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext"><a href="Doppelwendeltreppe_Graz" title="Doppelwendeltreppe Graz">Doppelwendeltreppe Graz</a></div>
</li>
<li class="gallerybox" style="width: 92px">
<div class="thumb" style="width: 90px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext">Gewendelte Treppe</div>
</li>
<li class="gallerybox" style="width: 92px">
<div class="thumb" style="width: 90px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext">Moderne halbgewendelte Treppe</div>
</li>
<li class="gallerybox" style="width: 92px">
<div class="thumb" style="width: 90px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext">Spindeltreppe in Spanien</div>
</li>
<li class="gallerybox" style="width: 162px">
<div class="thumb" style="width: 160px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext">Zweiläufige Treppe mit Zwischenpodest (<a href="Rathaus_(Donauw%C3%B6rth)" title="Rathaus (Donauwörth)">Rathaus Donauwörth</a>)</div>
</li>
</ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Treppen_nach_Material">Treppen nach Material</h3></div>
<p>Folgende Treppentypen sind vor allem aufgrund ihrer Materialien unterscheidbar. Die aufgeführten Konstruktionen sind in der Regel spezifisch für dieses Material.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Mauerwerk">Mauerwerk</h4></div>
<ul><li>Eine gemauerte Treppe hat immer eine Wand an den Seiten. Auf die Wände wird ein Gewölbe in Treppenneigung gemauert, auf das die Stufen gemauert werden.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Stahlbeton">Stahlbeton</h4></div>
<p>Diese kann eine Oberfläche aus allen als Bodenbelag geeigneten Stoffen haben. Die Massivtreppe kann ein vor Ort gegossenes Bauteil wie auch ein an den Einbauort geliefertes Fertigbauteil sein. Auch Kombinationen aus Fertigteil und <a href="Ortbeton" class="mw-redirect" title="Ortbeton">Ortbeton</a> sind möglich.
</p>
<ul><li>Bei der Laufplattentreppe handelt es sich um eine schräge Platte, auf der die Trittstufen als prismenförmige Blöcke direkt aufgebracht sind. Meist sind das Stahlbeton-Massivtreppen oder Stahlbeton-Fertigteiltreppen. Diese Treppen können unmittelbar nach dem Einbau genutzt werden.</li>
<li>Eine Belagtreppe ist eine Rohtreppe, meist eine Stahlbetontreppe, auf die ein geeigneter Belag als Nutzschicht aufgebracht wird.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Holz">Holz</h4></div>
<p>Treppen aus Holz werden seit der <a href="Fr%C3%BChgeschichte" title="Frühgeschichte">Frühgeschichte</a> verwendet. Zuerst waren es <a href="Baum#Aufbau_des_Baumstammes" title="Baum">Baumstämme</a>, bei denen die Äste wie die Sprossen einer <a href="Leiter_(Ger%C3%A4t)" title="Leiter (Gerät)">Leiter</a> benutzt wurden, dann einfache Konstruktionen wie der sogenannte <i><a href="Steigbaum" title="Steigbaum">Steigbaum</a></i>, der auf der ganzen Welt zu finden war. Aus diesem wurde die <i>Einholm-Sägezahntreppe</i> mit aufgesattelten Stufen entwickelt. Zwischen diesen einfachen Konstruktionen und modernen Holztreppen gibt es unzählige Variationen.
</p><p>Üblich sind <i>Balkentreppen</i>, bei denen die Trittstufen auf einem <a href="Balken" title="Balken">Balken</a> aufliegen, der auch <i>Holm</i> genannt wird. Bei einer <i>aufgesattelten</i> Treppe liegen die Trittstufen auf Tragholmen, die sägezahnförmig ausgeschnitten sind, daher wird diese Konstruktion auch „Sägezahntreppe“ genannt.
</p><p>Bei <i>Wangentreppen</i> werden die Holzstufen in der seitlich laufenden <i>Treppenwange</i> verankert. Man spricht von <i>einstemmen</i> oder <i>einschieben</i>. Die Holzstufen werden in passende Stemmlöcher oder <a href="Nut_(Fertigungstechnik)" class="mw-redirect" title="Nut (Fertigungstechnik)">Nuten</a> eingeschoben. Die Stufen werden mit der Wange verleimt und/oder verschraubt. Alternativ kann die Nut auch als Schwalbenschwanznut ausgebildet sein. Man unterscheidet zwischen halb und voll gestemmten Treppen. Bei der halb gestemmten Treppe entfällt die Setzstufe. Setzstufen können die Treppe nach unten abschließen, alternativ werden Bretter in eine durchgehende Nut in den Wangen eingesetzt, die dann eine weitgehend glatte Untersicht ergeben.
</p><p>Möglich sind auch <i><a href="Bolzentreppe" title="Bolzentreppe">Bolzentreppen</a></i>, bei denen jede Holzstufe mit der vorherigen und nächsten Stufe mit verspannten Bolzen verbunden ist.
</p><p>Beim <i><a href="Faltwerk" title="Faltwerk">Faltwerk</a></i> sind die einzelnen Trittstufen kraftschlüssig mit den Setzstufen verbunden und wandseitig mit Stahlbolzen befestigt.
</p><p>Die handwerkliche Holztreppe wird vom <a href="Tischler" title="Tischler">Tischler</a> oder <a href="Zimmerer" title="Zimmerer">Zimmerer</a> gefertigt.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Gusseisen">Gusseisen</h4></div>
<p><a href="Gusseisen" title="Gusseisen">Gusseiserne</a> Treppen waren zu Beginn der <a href="Industrielle_Revolution" title="Industrielle Revolution">industriellen Fertigung</a> sehr beliebt. Heute findet man gusseiserne Treppen überwiegend als dekorative Spindeltreppen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Stahl">Stahl</h4></div>
<p>Bei der Stahltreppe sind die tragenden Teile wie Treppenwangen oder Treppenholme aus <a href="Profilstahl" title="Profilstahl">Profilstahl</a> oder aus <a href="Stahlrohr" title="Stahlrohr">Stahlrohr</a> gefertigt. Die Stufen können gefertigt sein aus Metall (<a href="Gitterrost" title="Gitterrost">Gitterroste</a> oder <a href="Riffelblech" title="Riffelblech">Riffelbleche</a>), Naturstein, Beton, Holz, <a href="Panzerglas" title="Panzerglas">Panzerglas</a> oder einem Materialmix (z.&nbsp;B. estrichverfüllte Wannenstufen aus Blech). Die <a href="Treppengel%C3%A4nder" class="mw-redirect" title="Treppengeländer">Treppengeländer</a> und Handläufe können ebenfalls aus Stahl gefertigt sein. Stahltreppen im Außenbereich werden in der Regel durch <a href="Feuerverzinken" title="Feuerverzinken">Feuerverzinken</a> vor Korrosion geschützt.
</p><p>Häufig findet man Stahltreppen im Industrie- und Gewerbebau und Not- oder <a href="Feuertreppe" class="mw-redirect" title="Feuertreppe">Feuertreppen</a>. Stahl ermöglicht relativ filigrane Konstruktionen.
Manche Treppen werden (z.&nbsp;B. wegen der hochwertigen Anmutung) aus rostfreiem <a href="Edelstahl" title="Edelstahl">Edelstahl</a> statt aus verzinktem Stahl gebaut.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Glas">Glas</h4></div>
<p>Seit in der <a href="Glas" title="Glas">Glasforschung</a> Verbundgläser mit hoher Tragfähigkeit entwickelt wurden, experimentieren Architekten mit Glas als Material für Treppen. Als Stufenmaterial ist Glas inzwischen weit verbreitet, meist ist das Tragwerk der Treppe aus Stahl. Inzwischen gibt es weltweit jedoch auch einige Treppen, die ganz aus Glas sind. Aufgrund der hohen Kosten sind das allerdings Ausnahmen, die nur bei sehr hochwertigen Innenarchitekturen (zum Beispiel für Nobelboutiquen) zum Einsatz kommen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Bildergalerie_2">Bildergalerie</h4></div>
<ul class="gallery mw-gallery-packed">
<li class="gallerybox" style="width: 162px">
<div class="thumb" style="width: 160px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext">Stahlbetontreppe</div>
</li>
<li class="gallerybox" style="width: 162.66666666667px">
<div class="thumb" style="width: 160.66666666667px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext">Holztreppe</div>
</li>
<li class="gallerybox" style="width: 86.666666666667px">
<div class="thumb" style="width: 84.666666666667px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext">Gusseiserne Treppe</div>
</li>
<li class="gallerybox" style="width: 122px">
<div class="thumb" style="width: 120px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext">Feuerverzinkte Stahltreppe eines Aussichtsturms (<a href="Klausenturm" title="Klausenturm">Klausenturm</a>, von unten nach oben fotografiert)</div>
</li>
<li class="gallerybox" style="width: 162px">
<div class="thumb" style="width: 160px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext">Glastreppe</div>
</li>
</ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Treppen_nach_Konstruktion">Treppen nach Konstruktion</h3></div>
<p>Es gibt mehrere Möglichkeiten, wie man die Treppenläufe <a href="Lager_(Bauwesen)" title="Lager (Bauwesen)">lagern</a> kann.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Freitragende_Treppen">Freitragende Treppen</h4></div>
<p>Treppen mit <a href="Auflager" class="mw-redirect" title="Auflager">Auflager</a> oben und unten nennt man 'freitragend'. Auch zweiläufige U-Treppen, bei denen das Zwischenpodest keinerlei Auflager hat, nennt man freitragend.
</p>
<ul><li>Faltwerktreppen werden aus einem treppenlaufbreiten Blechstreifen durch Hin-und-Her-Falten hergestellt. Als Material wird überwiegend <a href="Riffelblech" title="Riffelblech">Riffelblech</a> verwendet; sie können auch aus Beton oder Holz bestehen. Faltwerktreppen aus Holz sind nicht gefaltet, sondern werden hergestellt, indem man mehrere Holzwerkstoffplatten miteinander <a href="Holzverbindung" title="Holzverbindung">verbindet</a>. Das filigrane Aussehen erlangen Faltwerktreppen dadurch, dass die Setzstufe nicht die gesamte Trittstufe „unterfüttert“, sondern nur zu einem geringen Teil unter der Trittstufe angesetzt ist.</li>
<li>Bei einer <a href="Bolzentreppe" title="Bolzentreppe">Bolzentreppe</a>, auch Tragbolzentreppe genannt, sind die Treppenstufen untereinander mit Tragbolzen biegesteif verbunden.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Balkentreppen">Balkentreppen</h4></div>
<p>In der Fachliteratur sind Balkentreppen auch als Holmtreppen oder aufgesattelte Treppen bekannt. Dabei liegen die Trittstufen auf einem oder mehreren Holmen auf und ragen in der Regel seitlich über den Träger hinaus.<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Bei Balkentreppen liegen die Trittstufen auf einem <a href="Tr%C3%A4ger_(Statik)" title="Träger (Statik)">Träger</a> auf, der auch Holm genannt wird. Der Träger besteht meist aus <a href="KVH" class="mw-disambig" title="KVH">Holz</a>, <a href="Brettschichtholz" title="Brettschichtholz">Brettschichtholz</a>, <a href="Stahl" title="Stahl">Stahl</a> oder <a href="Stahlbeton" title="Stahlbeton">Stahlbeton</a>.
</p><p><i>Einholmtreppen</i> sind Treppen mit nur einem tragenden Balken aus Holz oder <a href="Stahl" title="Stahl">Stahl</a>, auf dem die Stufen aufgesattelt sind. Die Trittstufen müssen kippsicher auf dem Holm befestigt sein, was durch Verstrebungen erreicht werden kann. Der Holm muss neben der <a href="Biegung_(Mechanik)" title="Biegung (Mechanik)">Biegebelastung</a> auch eine <a href="Drehung" title="Drehung">Drehbelastung</a> aufnehmen können. Da der Holm meist in der Mitte der Treppe angeordnet ist, wird diese Konstruktion auch <i>Mittelholmtreppe</i> genannt. Die <i>Zweiholmtreppe</i> ist eine Treppe mit zwei tragenden Balken. Einholmtreppen, die nur einen zentralen Holm haben, sind oft als Mittelholmtreppen ausgelegt. Aufgrund ihrer platzsparenden Konstruktion werden sie vor allem als Nebentreppen oder Raumspartreppen eingesetzt. Zweiholmtreppen besitzen entsprechend zwei parallel angeordnete Holme. Wenn Balken- und Holmtreppen als notwendige Treppen genutzt werden sollen, müssen sie die maßlichen und sicherheitstechnischen Vorgaben der DIN 18065 „Gebäudetreppen – Begriffe, Messregeln, Hauptmaße“ erfüllen.<sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Werden die Stufen massiv ausgeführt, egal ob in <a href="Holz" title="Holz">Holz</a>, <a href="Naturstein" title="Naturstein">Naturstein</a>, <a href="Betonwerkstein" title="Betonwerkstein">Betonwerkstein</a> oder <a href="Stahlbeton" title="Stahlbeton">Stahlbeton</a>, so spricht man auch von einer <i>Blockstufentreppe</i>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Wangentreppen">Wangentreppen</h4></div>
<p>Gemäß DIN 18065 ist die <i>Wange</i> das tragende, schrägliegende Bauteil links und rechts der Treppenstufe<sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>. Die linke Wange ist dabei die beim Hinaufgehen links liegende Wange. Als <i>innere Wange</i>, <i>Freiwange</i> oder <i>Lichtwange</i> wird die am <a href="Treppenauge" title="Treppenauge">Treppenauge</a> liegende Wange bezeichnet. Die <i>Wandwange</i> liegt direkt an der <a href="Wand_(Bauteil)" title="Wand (Bauteil)">Wand</a> an oder ist mit einem Abstand von max. 6&nbsp;cm von der Wandoberfläche abgerückt (nach den Arbeitsschutzregeln der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung). Wangentreppen sind die im Wohnbau am häufigsten verwendete Treppenkonstruktion.
</p><p>Eine <i>Stufenwange</i> hat keine über die gesamte Treppenlauflänge durchgehende schräge Ober- und Unterkante. Die Ober- und Unterkante der Stufenwange ist vielmehr in einem gleichmäßigen parallelen Abstand zu den Stufen und Setzstufen und hat somit ein stufenförmiges Aussehen.
</p><p>Ein <i>Krümmling</i> oder <i>Kröpfling</i> ist die gebogene Verbindung von zwei gegenläufigen Wangen oder Handläufen.
</p><p>Den im Bild (Fig. 12. links) sichtbaren senkrechten Pfosten, an dem das Treppengeländer beginnt, nennt man <i>Antrittpfosten</i>. Er kann kunstvoll verziert sein, wird aber bei modernen Treppen eher nüchtern ausgeführt.
</p><p>Die im Bild (Fig. 13. rechts) sichtbare senkrechte Holzsäule mit dem <a href="Abh%C3%A4ngling" title="Abhängling">Abhängling</a> gehört zu den <a href="H%C3%A4nges%C3%A4ule" title="Hängesäule">Hängesäulen</a>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Andere_Konstruktionsarten">Andere Konstruktionsarten</h4></div>
<p>Bei einer <i>Kragstufentreppe</i> sind die Stufen einseitig an bzw. in der Treppenhauswand als <a href="Kragarm" class="mw-redirect" title="Kragarm">Kragarm</a> befestigt. Die Treppenstufen sind meist Naturstein- oder Stahlbeton-Blockstufen.
</p><p>Bei einer Abgehängten Treppe, auch als <i><a href="Harfentreppe" title="Harfentreppe">Harfentreppe</a></i> bezeichnet, werden die Stufen an dünnen <a href="Seil" title="Seil">Seilen</a> oder <a href="Stock_(Stab)" class="mw-redirect" title="Stock (Stab)">Stäben</a> aus <a href="Edelstahl" title="Edelstahl">Edelstahl</a> oder anderen geeigneten Materialien von der <a href="Decke_(Bauteil)" title="Decke (Bauteil)">Decke</a> abgehängt. Die Seile bzw. Stäbe sind meist zum Boden hin abgespannt. Diese Treppenart kann auch als <i>Treppe mit tragendem Geländerholm</i> ausgeführt werden. Hier übernimmt der bohlenförmige Holm, der zugleich auch als Handlauf genutzt wird, die anfallenden Kräfte der Abhängung. Das <a href="Harfe" title="Harfe">harfenähnliche</a> Aussehen dieser Konstruktion gibt ihr den Namen.
</p><p>Bei Schwebetreppen oder Schwebestufen werden die einzelnen Stufen kraftschlüssig mit der Wand verbunden und „schweben“ im Raum.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Bildergalerie_3">Bildergalerie</h4></div>
<ul class="gallery mw-gallery-packed">
<li class="gallerybox" style="width: 162px">
<div class="thumb" style="width: 160px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext">Freitragende Treppe am <a href="Darmstadt_Hauptbahnhof" title="Darmstadt Hauptbahnhof">Hauptbahnhof Darmstadt</a></div>
</li>
<li class="gallerybox" style="width: 154px">
<div class="thumb" style="width: 152px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext">Zweiläufige Wangentreppe mit Zwischenpodest</div>
</li>
<li class="gallerybox" style="width: 122px">
<div class="thumb" style="width: 120px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext">Eingespannte Treppenstufen</div>
</li>
<li class="gallerybox" style="width: 92px">
<div class="thumb" style="width: 90px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext">Teilweise hängende Konstruktion (<a href="Frank_Lloyd_Wright" title="Frank Lloyd Wright">Frank Lloyd Wrights</a> <a href="Louis_Penfield_House" title="Louis Penfield House">Louis Penfield House</a>)</div>
</li>
<li class="gallerybox" style="width: 182px">
<div class="thumb" style="width: 180px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext">Eingeschobene Treppe</div>
</li>
</ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Tragsysteme">Tragsysteme</h2></div>
<p>Entsprechend der Vielzahl von Treppengeometrien ist eine Vielzahl von <a href="Baustatik" title="Baustatik">statischen</a> <a href="Tragwerk_(Bauwesen)" title="Tragwerk (Bauwesen)">Tragsystemen</a> möglich. Für den Lastabtrag sind dabei als Vertikallasten neben dem Eigengewicht der Konstruktion die <a href="Verkehrslast" class="mw-redirect" title="Verkehrslast">Verkehrslasten</a> auf der Treppe zu berücksichtigen. Zusätzlich sind horizontale Lasten auf <a href="Gel%C3%A4nder" title="Geländer">Geländer</a> oder Holme und bei Treppen, die der Witterung ausgesetzt sind, <a href="Windlast" title="Windlast">Windlasten</a> zu beachten.
</p>
<ul><li>Treppen mit selbsttragenden Stufen sind ein Tragsystem. Die Treppenstufen tragen dabei die Lasten als einfacher oder <a href="Kragtr%C3%A4ger" title="Kragträger">eingespannter Balken</a> in Querrichtung ab. Die Lagerung bzw. Einspannung der einzelnen Stufen kann in Treppenhauswänden, Längsträgern oder einer Spindel erfolgen, die für den weiteren Lastabtrag sorgen. Die Längsträger sind bei Stahl- oder Holztreppen seitliche Wangenträger oder unten liegende Holmträger, bei Stahlbetontreppen massive Laufbalken. Die Treppenträger bestimmen die Steigung und können im Grundriss gekrümmt sein, sie tragen die Lasten in Längsrichtung nach oben und/oder unten ab. Als statisches System liegt ein räumlicher, evtl. gekrümmter, <a href="Balkentheorie" title="Balkentheorie">Balken</a> vor.</li></ul>
<ul><li>Im <a href="Stahlbetonbau" class="mw-redirect" title="Stahlbetonbau">Stahlbetonbau</a> gibt es als zusätzliches wichtiges Tragsystem die Treppe mit gerader Lauflinie, bestehend aus den geneigten Laufplatten, die die Stufen tragen, und etwaigen horizontalen Platten als Absätzen. Das statische System besteht jetzt nicht mehr aus einem räumlichen Balkensystem, sondern aus einzelnen <a href="Platte_(Technische_Mechanik)" title="Platte (Technische Mechanik)">Plattenelementen</a> oder bei monolithischer Verbindung von Absatz und Lauf aus einem räumlich wirkenden Flächentragwerk, auch Faltwerk genannt. Der allgemeine Sonderfall des freitragenden, räumlich gekrümmten Treppenlaufes wird heute in der Statik mit der <a href="Finite-Elemente-Methode" title="Finite-Elemente-Methode">Methode der finiten Elemente</a> berechnet.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Normen_und_Vorschriften">Normen und Vorschriften</h2></div>
<p>Die für den Treppenbau in Deutschland relevanten Normen und Vorschriften sind:
</p>
<ul><li>Bauordnungsrecht der Länder:
<ul><li><a href="Bauordnungen_(Deutschland)" title="Bauordnungen (Deutschland)">Bauordnungen</a> (speziell Fünfter Abschnitt der <a href="Musterbauordnung" class="mw-redirect" title="Musterbauordnung">Musterbauordnung</a>: Rettungswege, Öffnungen, Umwehrungen)</li>
<li>soweit zutreffend: Versammlungsstättenverordnungen, Geschäfts- und Warenhausverordnungen, Krankenhausbauverordnungen, Industriebauverordnungen und Bestimmungen über Bau und Ausrüstung von Schulen und Kindertageseinrichtungen</li></ul></li>
<li><a href="DIN" class="mw-redirect" title="DIN">DIN</a> 18 065 <i>Maßliche Anforderungen an Treppenbauwerke</i></li>
<li>DIN 18040-1:2010-10 Barrierefreies Bauen – Planungsgrundlage – Teil 1: Öffentlich zugängliche Gebäude (Nachfolge der zurückgezogenen DIN 18024-1: 1998-01 und DIN 18024-2:1996-11).<sup id="cite_ref-10" class="reference"><a href="#cite_note-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li>Die DIN EN ISO 14122 „Ortsfeste Zugänge zu maschinellen Anlagen“ regelt in Teil 1 „Wahl eines ortsfesten Zugangs zwischen zwei Ebenen“ Treppen mit Neigungswinkeln (Steigungswinkel) von 20° bis 45°</li>
<li>Die DIN 24 531 „Roste als Stufen“ behandelt Trittstufen aus <a href="Gitterrost" title="Gitterrost">Gitterrosten</a></li>
<li>BGI/GUV-I 561, 'Information Treppen' der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV)<sup id="cite_ref-11" class="reference"><a href="#cite_note-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> (ehemals BG-Information „Treppen“ BGI 561 bzw. „Merkblatt für Treppen“ ZH 1/113)</li>
<li>Verordnung über Arbeitsstätten (Arbeitsstättenverordnung – ArbStättV) mit Arbeitsstätten-Regeln:ASR A2.1 „Schutz vor Absturz und herabfallenden Gegenständen, Betreten von Dächern“<sup id="cite_ref-12" class="reference"><a href="#cite_note-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>, ASR A1.8 „Verkehrswege“, ASR A2.3 „Fluchtwege, Notausgänge, Flucht- und Rettungsplan“.</li>
<li>Arbeits-Sicherheits-Information „ASI 4.06 - Treppen“, Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gastgewerbe<sup id="cite_ref-13" class="reference"><a href="#cite_note-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="DIN_18065">DIN 18065</h3></div>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Baurechtlich_notwendige_Treppen">Baurechtlich notwendige Treppen</h4></div>
<ul><li>Die jeweils 18. Stufe muss als Podest ausgebildet sein.</li>
<li>Die <a href="Treppensteigung" title="Treppensteigung">Steigung</a> darf nicht mehr als 19 cm, der Auftritt nicht weniger als 26 und nicht mehr als 37 cm betragen (DIN 18065 Abs. 6 Tab. 1).</li></ul>
<p>Bei Wohngebäuden mit nicht mehr als 2 Wohnungen gelten weniger strenge Regeln.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="ASR_A2.3">ASR A2.3</h3></div>
<p>Die Arbeitsstättenrichtlinie ASR A2.3<sup id="cite_ref-ASR_14-0" class="reference"><a href="#cite_note-ASR-14"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> nennt Mindestbreiten von <a href="Fluchtweg" title="Fluchtweg">Fluchtwegen</a>, die insofern auch für die <a href="Notwendige_Treppe" title="Notwendige Treppe">notwendigen Treppen</a> gelten, welche in den Bereich der Richtlinie fallen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="BGI/GUV-I_561_der_Deutschen_Gesetzlichen_Unfallversicherung_(DGUV)"><span id="BGI.2FGUV-I_561_der_Deutschen_Gesetzlichen_Unfallversicherung_.28DGUV.29"></span>BGI/GUV-I 561 der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV)</h3></div>
<ul><li>Der Abstand des <a href="Treppenlauf_(Bauteil)" title="Treppenlauf (Bauteil)">Treppenlaufs</a> und -podests von der Wand und/oder vom Geländer darf nicht mehr als 6 cm betragen.</li>
<li>Treppenabsätze vor oder hinter Türen müssen eine Tiefe von 1 m bzw. von 1,5 m, falls die Tür in Richtung der Treppe aufschlägt, haben. Das gleiche Maß gilt für den Abstand der Treppe zur Tür.</li>
<li>Die Schrittmaßformel <i>Auftritt + 2 × Steigung = 63 cm ± 3 cm</i> gilt für Auftrittsbreiten von 26 bis 32 cm und Steigungen von 14 bis 19 cm.</li>
<li>Die Steigungen und Auftritte innerhalb von einer Geschoßtreppe dürfen nicht um mehr als 5 mm von den Sollmaßen abweichen. Von einer Stufe zur anderen darf ebenfalls keine größere Abweichung dieser Maße als 5 mm vorliegen.</li>
<li>Bei Freitreppen, Kindergärten und -krippen muss der Auftritt 30 bis 32 cm und die Steigung 14 bis 16 cm betragen. Bei Versammlungsstätten, Verwaltungsgebäuden, Schulen, Horten gelten entsprechend 29 – 31 cm und 15 – 17 cm, sowie bei gewerblichen und sonstigen Bauten 26 – 30 cm und 16 – 19 cm bzw. bei Steiltreppen und Zugängen zu maschinellen Anlagen 21 – 30 cm und 14 – 21 cm (bei Auftrittsbreiten von weniger als 24 cm ist durch Unterschneidung der Stufen eine Auftrittstiefe dieses Maßes herzustellen).</li>
<li><a href="Wendeltreppe" title="Wendeltreppe">Wendeltreppen</a> sind nicht als erster <a href="Fluchtweg" title="Fluchtweg">Fluchtweg</a> zulässig. Als zweiter Fluchtweg sind sie zulässig, wenn eine Gefährdungsbeurteilung deren sichere Benutzung im Gefahrenfall erwarten lässt (siehe ASR A2.3). In Schulen und Kindertageseinrichtungen sind Spindeltreppen als notwendige Flucht- und Rettungswege nicht zulässig.<br> Die Lauflinie wird bei Wendeltreppen mit nutzbarer Laufbreite bis zu 100 cm in der Mitte der Laufbreite vorgesehen, bei breiteren Treppen im Abstand von etwa 50 cm vom schmalen Stufenende und bei Spindeltreppen in einem Abstand von etwa 4/10 der Laufbreite von der Handlaufseite.<br> Die nutzbare Treppenlaufbreite wird an der Innenseite von der Linie begrenzt, an welcher die Auftrittsbreite der Stufen 10 cm beträgt. Wenn die Treppe gleichzeitig in Auf- und Abwärtsrichtung begangen werden kann, ist die Laufbreite an dieser Linie auch baulich zu begrenzen. Die Auftrittsbreite darf an der Außenseite maximal 40 cm betragen. In Schulen und Kindertageseinrichtungen gilt innen mindestens 23 cm und in 1,25 m Entfernung maximal 40 cm.</li>
<li>Treppen in Betriebsanlagen, die häufiger und von einer größeren Zahl Personen begangen werden, sollten mit ihren Neigungswinkeln im Bereich zwischen 30° und 38° liegen. Dabei sollte die Breite der Treppe mindestens 60 cm betragen, vorzugsweise 80 cm. Hier gilt:<br> Abweichungen in der Steigung im Treppenverlauf dürfen maximal 15&nbsp;% betragen.<br> Die Unterschneidung der Stufen muss wenigstens 1 cm betragen.<br> Die lichte Durchgangshöhe muss mindestens 230 cm betragen.<br> Bei Aufstiegshöhen von über 50 cm und seitlichem Spalt von mehr als 20 cm ist ein Geländer vorzusehen.<br> Die lotrechte Höhe des Handlaufs oberhalb der Antrittskante muss mindestens 90 cm und über dem Austrittspodest mindestens 110 cm betragen.</li>
<li>Flache Treppen (Stufenrampen) im Freien sollten Trittflächen mit Gefälle von ca. 2&nbsp;% zur Trittkante hin besitzen. Stufen und Absätze werden nach der Schrittmaßformel bemessen. In Schulen sollen Fahrradrampen eine Neigung zwischen 10&nbsp;% und maximal 25&nbsp;% haben.</li>
<li>Kantenprofile sind grundsätzlich bündig mit der Stufenoberfläche zu verlegen.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Beleuchtungsstärke"><span id="Beleuchtungsst.C3.A4rke"></span>Beleuchtungsstärke</h3></div>
<p>In der Regel „Natürliche und künstliche Beleuchtung von Arbeitsstätten“ (BGR 131) sowie der DIN EN 12464 „Beleuchtung von Arbeitsstätten“, Teil 1 „Arbeitsstätten in Innenräumen“ wird eine Nennbeleuchtungsstärke von wenigstens 150 Lux genannt.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Treppenforschung">Treppenforschung</h2></div>
<p>Begründer der Treppenforschung (<i><a href="Scalalogie" title="Scalalogie">Scalalogie</a></i>) war in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts der Architekt, Denkmalpfleger und Hochschullehrer <a href="Friedrich_Mielke" title="Friedrich Mielke">Friedrich Mielke</a> (1921–2018). Sein Treppen-Nachlass befindet sich seit 2012 als <i>Friedrich-Mielke-Institut für Scalalogie</i> in der Architektur-Fakultät der <a href="Ostbayerische_Technische_Hochschule_Regensburg" title="Ostbayerische Technische Hochschule Regensburg">Ostbayerischen Technischen Hochschule (OTH) Regensburg</a><sup id="cite_ref-15" class="reference"><a href="#cite_note-15"><span class="cite-bracket">[</span>15<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> und umfasst Mielkes Treppen-Fachbibliothek mit mehr als 500 Titeln, etwa 15.000 Dossiers über Treppen aus allen Ländern, etwa 35.000 Bilder sowie zahlreiche Pläne und Aufmaße von Treppen und Geländern. Hinzu kommen Modelle sowie eine Sammlung von Treppen- und Geländeroriginalteilen.<sup id="cite_ref-16" class="reference"><a href="#cite_note-16"><span class="cite-bracket">[</span>16<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li>Grundlagen, Allgemeines</li></ul>
<dl><dd><dl><dd><ul><li><i><a href="Handbuch_der_Architektur" title="Handbuch der Architektur">Handbuch der Architektur</a>, III. Theil, 3. Band, Heft 2</i>: Otto Schmidt und <a href="Eduard_Schmitt" title="Eduard Schmitt">Eduard Schmitt</a>: <i>Anlagen zur Vermittlung des Verkehrs in den Gebäuden: Treppen und Rampen</i> [...]<i>.</i> Verlag von Arnold Bergsträsser, Darmstadt 1892. <a rel="nofollow" class="external text" href="http://archive.org/stream/handbuchderarch09unkngoog#page/n6/mode/2up">(Digitalisat auf archive.org</a>, abgerufen am 26. Dezember 2023); 2. Aufl. Stuttgart 1898 <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.europeana.eu/portal/record/09404/id_oai_www_dbc_wroc_pl_484.html">(Digitalisat auf europeana.eu</a>, abgerufen am 26. Dezember 2023)</li>
<li><a href="Hans_Koepf" title="Hans Koepf">Hans Koepf</a>, <a href="G%C3%BCnther_Binding" title="Günther Binding">Günther Binding</a>: <i>Bildwörterbuch der Architektur. Mit englischem, französischem, italienischem und spanischem Fachglossar</i> (= <i>Kröners Taschenausgabe.</i> Bd. 194). 4., überarbeitete Auflage. Kröner, Stuttgart 2005, ISBN 3-520-19404-X (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://moodle.unifr.ch/pluginfile.php/975203/mod_resource/content/0/KOEPF%2C%20BINDING%2C%202005%2C%20Bildwoerterbuch%20der%20Architektur.pdf">Digitalisat auf moodle.unifr.ch</a>, abgerufen am 25. Dezember 2023), S. 476 ff.</li>
<li><a href="Fritz_Kre%C3%9F_(Zimmerer)" title="Fritz Kreß (Zimmerer)">Fritz Kreß</a>: <i>Der Treppen- und Geländerbauer.</i> Otto Maier, Ravensburg 1929. Nachdruck: Ed. Libri Rari im Verl. Schäfer, Hanover 1988, ISBN 3-88746-213-0.</li>
<li><a href="Willibald_Mannes" title="Willibald Mannes">Willibald Mannes</a>: <i>Die Treppe. Zeitgemäße Beispiele in Holz, Stein und Stahl.</i> Deutsche Verlags-Anstalt, Stuttgart 1994, ISBN 3-421-03061-8.</li>
<li>Christine-Ruth Hansmann: <i>Treppen in der Architektur. Gestaltung, Entwicklung, Technik und Ausführung.</i> Deutsche Verlags-Anstalt, Stuttgart 1993, ISBN 3-421-03051-0.</li>
<li>Willibald Mannes: <i>Technik des Treppenbaus.</i> 4. Auflage, Deutsche Verlags-Anstalt, Stuttgart 1984, ISBN 3-421-02543-6.</li>
<li><a href="Friedrich_Mielke" title="Friedrich Mielke">Friedrich Mielke</a>: <i>Handbuch der Treppenkunde.</i> Verlag: Th. Schäfer, Hannover 1993, ISBN 3-88746-312-9.</li></ul></dd></dl></dd></dl>
<ul><li>Kultur und Geschichte</li></ul>
<dl><dd><dl><dd><ul><li>Ulrich Fromann: <i>Von stolzen Stufen und Hintertreppen. Eine kleine Kulturgeschichte der Treppe.</i> Berg-Sternberger See 1968.</li>
<li><a href="Georg_Hensel" title="Georg Hensel">Georg Hensel</a>: <i>Zwang und Freiheit der Stufen. Bemerkungen zur Dramaturgie der Treppe.</i> In: <i><a href="Frankfurter_Allgemeine_Zeitung" title="Frankfurter Allgemeine Zeitung">Frankfurter Allgemeine Zeitung</a></i> vom 10. September 1983, S. BuZ6.</li>
<li><a href="Friedrich_Mielke" title="Friedrich Mielke">Friedrich Mielke</a>: <i>Die Geschichte der Deutschen Treppen</i>. Verlag Wilhelm Ernst &amp; Sohn, Berlin und München 1966.</li>
<li>Friedrich Mielke: <i>Treppen der Gotik und Renaissance</i> (= Scalalogia, Bd. 9). Deutsches Zentrum für Handwerk und Denkmalpflege Probstei Johannesberg, Fulda 1999, ISBN 978-3-931991-22-7.</li>
<li><i>Scalalogia. Schriften zur internationalen Treppenforschung.</i> Herausgegeben von der Gesellschaft für Treppenforschung, 20 Bände, 1985–2011. (Titel: <i>Treppen in Eichstätt, Treppen in Breslau, Treppen in Wien, Treppen in Ingolstadt, Treppen in Potsdam, Treppen der Gotik und Renaissance, Treppen in der Kunst, Geistige Treppen - Treppen des Geistes, Steinerne Wendeltreppen in türkischen Minaretten, Treppen im Modell, Treppen in Nürnberg, Mensch und Treppe, Schüler sehen Treppen, Ein Fotograf sieht Treppen, Wilde Steige, Treppen der Welt</i>)</li>
<li><a href="Hannes_B%C3%B6hringer" title="Hannes Böhringer">Hannes Böhringer</a>: <i><a rel="nofollow" class="external text" href="http://books.google.com/books?id=A6u6ONUf0M4C&amp;pg=PA229">Lehne und Geländer.</a></i> In: Sebastian Hackenschmidt (Hrsg.): <i>Möbel als Medien. Beiträge zu einer Kulturgeschichte der Dinge.</i> Transcript, Bielefeld 2011, S. 229–231.</li>
<li><a href="Arthur_Engelbert" title="Arthur Engelbert">Arthur Engelbert</a>: <i>Die Treppe. Eine kulturgeschichtliche und medienkritische Studie.</i> Königshausen &amp; Neumann, Würzburg 2014, ISBN 978-3-8260-5525-6.</li></ul></dd></dl></dd></dl>
<ul><li>Entwurfsbeispiele</li></ul>
<dl><dd><dl><dd><ul><li>Wendelin Mühr: Treppenanlagen, IM DETAIL - Gestaltung barrierefreier Verkehrsraum, Teil 1: Erschließung öffentlicher Raum, ISBN 978-3-00-067612-3</li>
<li>Wolfgang Diehl Scala: <i>Moderne Treppen</i>, Bruderverlag, ISBN 978-3-87104-169-3, 2008.</li>
<li>Thomas Drexel: <i>Neue Treppen</i>, Verlag Callwey, ISBN 3-7667-1387-6, 2000.</li>
<li><a href="Eva_Ji%C5%99i%C4%8Dn%C3%A1" title="Eva Jiřičná">Eva Jiřičná</a>: <i>Moderne Treppen</i>, Deutsche Verlags-Anstalt, ISBN 3-421-03262-9, 2001.</li>
<li>Willibald Mannes: <i>Schöne Treppen</i>, Deutsche Verlags-Anstalt, ISBN 3-421-03015-4, 1999.</li>
<li>Willibald Mannes: <i>Treppen-Skizzen</i>, Deutsche Verlags-Anstalt, ISBN 3-421-02981-4, 1990.</li>
<li>Tieleman van der Horst: <i>Treppen-Bau-Kunst (1793)</i>, Reprint der Ausgabe von 1763, Herder Verlag, Freiburg, ISBN 3-451-05339-X, 2003.</li>
<li>Norbert Stannek: <i>Die Treppen des Bergischen Landes – Gestaltung und Technik</i>, Ing.-Diss., RWTH Aachen, 1990.</li></ul></dd></dl></dd></dl>
<ul><li>Nach Material</li></ul>
<dl><dd><ul><li>Holz</li></ul>
<dl><dd><ul><li>Fritz Engelmann: <i>Treppen in Holz</i>, Bruderverlag, ISBN 3-87104-082-7, 1991, 3. Aufl.</li>
<li>Willibald Mannes: <i>Der handwerkliche Holztreppenbau</i>, Deutsche Verlags-Anstalt, ISBN 3-421-03028-6, 1992.</li>
<li>Bund Deutscher Zimmermeister und BHKH: <i>Handwerkliche Holztreppen (Regelwerk Treppenbau)</i>, Copyright BDZ, BHKH, ISBN 3-930714-42-6.</li>
<li>Ursula Baus, Klaus Siegele: <i>Holztreppen</i>, Deutsche Verlags-Anstalt, ISBN 3-421-03291-2, 2001.</li>
<li>Walter Ehrmann, Wolfgang Nutsch, Dittmar Siebert: <i>Holztechnik – Der Holztreppenbau</i>, Verlag Europa-Lehrmittel, ISBN 978-3-8085-4105-0, 2008, 5. Aufl.</li>
<li>Ludwig Rödler: <i>Der Holztreppenbau</i>, Reprint Verlag:, Leipzig, ISBN 3-8262-1813-2, 4-2003.</li></ul></dd></dl>
<ul><li>Metall</li></ul>
<dl><dd><ul><li>Werner Klevenz: <i>Einfache Treppenkonstruktionen aus Metall</i>, Verlag Coleman</li>
<li>Ursula Baus, Klaus Siegele: <i>Stahltreppen</i>, Deutsche Verlags-Anstalt, ISBN 3-421-03170-3, 1998.</li></ul></dd></dl>
<ul><li>Diverse Materialien</li></ul>
<dl><dd><ul><li>Wolfgang Diehl: <i>Neue Wege im Treppenbau. Holz – Stahl – Glas</i>, Bruderverlag, ISBN 3-87104-095-9, 1995.</li>
<li>Karl Hartisch: <i>Treppen in Stahl, Beton und Holz</i>, Krämer Verlag, Stuttgart, ISBN 3-7828-1125-9, 1993.</li></ul></dd></dl></dd></dl>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Film">Film</h2></div>
<ul><li><i>Treppenlandschaft NRW. Faszination auf Schritt und Tritt.</i> Beitrag in der Reihe <i><a href="Bilderbuch_(ARD)" title="Bilderbuch (ARD)">Bilderbuch</a></i>. Regie: Antje Baumgarten, Produktion: <a href="Westdeutscher_Rundfunk" class="mw-redirect" title="Westdeutscher Rundfunk">WDR</a> 2009, 45 Min.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Siehe_auch">Siehe auch</h2></div>
<ul><li><a href="Liste_bekannter_Treppen" title="Liste bekannter Treppen">Liste bekannter Treppen</a> – Liste berühmter und herausragender Treppen</li>
<li><a href="Liste_spezieller_Treppen" title="Liste spezieller Treppen">Liste spezieller Treppen</a> – Liste mit Treppen für spezielle Anwendungen</li>
<li><a href="Treppenhaus" title="Treppenhaus">Treppenhaus</a>, <a href="Treppenturm" title="Treppenturm">Treppenturm</a></li>
<li><a href="Erschlie%C3%9Fung_(Geb%C3%A4ude)" title="Erschließung (Gebäude)">Erschließung (Gebäude)</a>: <a href="Rolltreppe" title="Rolltreppe">Rolltreppe</a>, <a href="Aufzugsanlage" title="Aufzugsanlage">Aufzugsanlage</a></li>
<li><a href="Freitreppe" title="Freitreppe">Freitreppe</a></li>
<li><a href="Wendeltreppe" title="Wendeltreppe">Wendeltreppe</a></li>
<li><a href="Sambatreppe" title="Sambatreppe">Sambatreppe</a></li>
<li><a href="Harfentreppe" title="Harfentreppe">Harfentreppe</a></li>
<li><a href="Fluchttreppe" title="Fluchttreppe">Fluchttreppe</a></li>
<li><a href="Bolzentreppe" title="Bolzentreppe">Bolzentreppe</a></li>
<li><a href="Treppengel%C3%A4nder" class="mw-redirect" title="Treppengeländer">Treppengeländer</a></li>
<li><a href="Treppenauge" title="Treppenauge">Treppenauge</a></li>
<li><a href="Treppensteigung" title="Treppensteigung">Treppensteigung</a></li>
<li><a href="Fischtreppe" title="Fischtreppe">Fischtreppe</a></li>
<li><a href="Stufenpyramide" title="Stufenpyramide">Stufenpyramide</a>, <a href="Treppengiebel" class="mw-redirect" title="Treppengiebel">Treppengiebel</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noresize noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Commons"></span></span></div><b><span class=""><a class="external text" href="https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Stairs?uselang=de"><span lang="en">Commons</span>: Treppen</a></span></b>&nbsp;– Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien</div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><span class="noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Wiktionary"></span></span></span><b><a href="https://de.wiktionary.org/wiki/Treppe" class="extiw external" title="wikt:Treppe">Wiktionary: Treppe</a></b>&nbsp;– Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen</div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><span class="noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Wiktionary"></span></span></span><b><a href="https://de.wiktionary.org/wiki/Stiege" class="extiw external" title="wikt:Stiege">Wiktionary: Stiege</a></b>&nbsp;– Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen</div>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://portal.dnb.de/opac.htm?method=simpleSearch&amp;query=4060816-5">Literatur von und über Treppe</a> im Katalog der <a href="Deutsche_Nationalbibliothek" title="Deutsche Nationalbibliothek">Deutschen Nationalbibliothek</a></li>
<li>OTH Regensburg: Fakultät Arichtektur – Arbeitsstelle für Treppenforschung: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://architektur.oth-regensburg.de/forschung/scalalogie">Scalalogie</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.baunetzwissen.de/treppen">Treppeninfos von BauNetz Infoline</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.baunormenlexikon.de/norm/din-18065/121acd2d-2c5d-4569-976e-a104eca0e486">DIN 18065 | 2015-03</a> Gebäudetreppen - Begriffe, Messregeln und Hauptmaße</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text">DIN 18065 <i>Gebäudetreppen – Begriffe, Messregeln, Hauptmaße</i>, Ausgabe März 2015, Absatz 3.1 in Verbindung mit Absatz 3.5</span>
</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text"><i>Podest</i> In: <a href="Hans_Koepf" title="Hans Koepf">Hans Koepf</a>, <a href="G%C3%BCnther_Binding" title="Günther Binding">Günther Binding</a>: <i>Bildwörterbuch der Architektur. Mit englischem, französischem, italienischem und spanischem Fachglossar</i>. 4., überarbeitete Auflage. Kröner, Stuttgart 2005, ISBN 3-520-19404-X, S. 476 (= <i>Kröners Taschenausgabe.</i> Band 194); <a rel="nofollow" class="external text" href="https://moodle.unifr.ch/pluginfile.php/975203/mod_resource/content/0/KOEPF%2C%20BINDING%2C%202005%2C%20Bildwoerterbuch%20der%20Architektur.pdf">moodle.unifr.ch</a> (PDF; 15&nbsp;MB) abgerufen am 4. Oktober 2024.</span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text">F. E. Barth, J. Reschreiter: <i>Neufund einer bronzezeitlichen Holzstiege im Salzbergwerk Hallstatt</i>, in: Archäologie Österreichs 16/1 (2005) S. 27ff.</span>
</li>
<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text">Details der Stiegenübersiedlung sind nachzulesen im Stiegenblog der Hallstatt-Forschung auf <a rel="nofollow" class="external free" href="https://hallstatt-forschung.blogspot.co.at/">https://hallstatt-forschung.blogspot.co.at/</a></span>
</li>
<li id="cite_note-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-5">↑</a></span> <span class="reference-text">Gerhard Richter: <i><a rel="nofollow" class="external text" href="https://gerhard-richter.com/en/art/paintings/photo-paintings/women-27/woman-descending-the-staircase-5606">Frau, die Treppe herabgehend (Woman Descending the Staircase)</a></i>, Öl auf Leinwand, 198&nbsp;×&nbsp;128&nbsp;cm, 1965, <a href="Art_Institute_of_Chicago" title="Art Institute of Chicago">Art Institute of Chicago</a>.</span>
</li>
<li id="cite_note-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-6">↑</a></span> <span class="reference-text">Gerhard Richter: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://gerhard-richter.com/en/art/paintings/photo-paintings/nudes-16/ema-nude-on-a-staircase-5778"><i>Ema (Akt auf einer Treppe).</i></a> Öl auf Leinwand, 200&nbsp;×&nbsp;130&nbsp;cm, 1966, Museum Ludwig, Köln.</span>
</li>
<li id="cite_note-7"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-7">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite">BauNetz: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.baunetzwissen.de/treppen/fachwissen/treppenkonstruktionen/holmtreppen-167564"><i>Holmtreppen | Treppen | Treppenkonstruktionen.</i></a><span class="Abrufdatum"> Abgerufen am 6.&nbsp;Januar 2026</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3ATreppe&amp;rft.title=Holmtreppen+%7C+Treppen+%7C+Treppenkonstruktionen&amp;rft.description=Holmtreppen+%7C+Treppen+%7C+Treppenkonstruktionen&amp;rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.baunetzwissen.de%2Ftreppen%2Ffachwissen%2Ftreppenkonstruktionen%2Fholmtreppen-167564&amp;rft.creator=BauNetz">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-8"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-8">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.dinmedia.de/de/norm/din-18065/140068550"><i>DIN 18065 - 2011-06 - DIN Media.</i></a><span class="Abrufdatum"> Abgerufen am 6.&nbsp;Januar 2026</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3ATreppe&amp;rft.title=DIN+18065+-+2011-06+-+DIN+Media&amp;rft.description=DIN+18065+-+2011-06+-+DIN+Media&amp;rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.dinmedia.de%2Fde%2Fnorm%2Fdin-18065%2F140068550">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-9"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-9">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.dinmedia.de/en/standard/din-18065/140068550"><i>DIN 18065 - 2011-06 - DIN Media.</i></a><span class="Abrufdatum"> Abgerufen am 6.&nbsp;Januar 2026</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3ATreppe&amp;rft.title=DIN+18065+-+2011-06+-+DIN+Media&amp;rft.description=DIN+18065+-+2011-06+-+DIN+Media&amp;rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.dinmedia.de%2Fen%2Fstandard%2Fdin-18065%2F140068550">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-10"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-10">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://web.archive.org/web/20250426005506/https://www.din.de/de/mitwirken/normenausschuesse/nabau/veroeffentlichungen/wdc-beuth:din21:327084381"><i>Veröffentlichungen.</i></a> Archiviert vom <style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r250917974">
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</style><span class="dewiki-iconexternal"><a class="external text" href="https://redirecter.toolforge.org/?url=https%3A%2F%2Fwww.din.de%2Fde%2Fmitwirken%2Fnormenausschuesse%2Fnabau%2Fveroeffentlichungen%2Fwdc-beuth%3Adin21%3A327084381">Original</a></span> am <span style="white-space:nowrap;">26.&nbsp;April 2025</span><span>;</span><span class="Abrufdatum"> abgerufen am 19.&nbsp;Dezember 2025</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3ATreppe&amp;rft.title=Ver%C3%B6ffentlichungen&amp;rft.description=Ver%C3%B6ffentlichungen&amp;rft.identifier=http%3A%2F%2Fweb.archive.org%2Fweb%2F20250426005506%2Fhttps%3A%2F%2Fwww.din.de%2Fde%2Fmitwirken%2Fnormenausschuesse%2Fnabau%2Fveroeffentlichungen%2Fwdc-beuth%3Adin21%3A327084381&amp;rft.source=https://www.din.de/de/mitwirken/normenausschuesse/nabau/veroeffentlichungen/wdc-beuth:din21:327084381&amp;rft.language=de">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-11"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-11">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://publikationen.dguv.de/dguv/pdf/10002/i-561.pdf">Information Treppen</a> der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV), abgerufen im Juni 2016</span>
</li>
<li id="cite_note-12"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-12">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.baua.de/DE/Angebote/Regelwerk/ASR/ASR-A2-1"><i>BAuA - Regelwerk - ASR A2.1 Schutz vor Absturz und herabfallenden Gegenständen, Betreten von Gefahrenbereichen - Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin.</i></a><span class="Abrufdatum"> Abgerufen am 1.&nbsp;Dezember 2025</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3ATreppe&amp;rft.title=BAuA+-+Regelwerk+-+ASR+A2.1+Schutz+vor+Absturz+und+herabfallenden+Gegenst%C3%A4nden%2C+Betreten+von+Gefahrenbereichen+-+Bundesanstalt+f%C3%BCr+Arbeitsschutz+und+Arbeitsmedizin&amp;rft.description=BAuA+-+Regelwerk+-+ASR+A2.1+Schutz+vor+Absturz+und+herabfallenden+Gegenst%C3%A4nden%2C+Betreten+von+Gefahrenbereichen+-+Bundesanstalt+f%C3%BCr+Arbeitsschutz+und+Arbeitsmedizin&amp;rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.baua.de%2FDE%2FAngebote%2FRegelwerk%2FASR%2FASR-A2-1">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-13"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-13">↑</a></span> <span class="reference-text">Arbeits-Sicherheits-Information <a rel="nofollow" class="external text" href="http://vorschriften.portal.bgn.de/files/9427/24531/currentVersion/ASI_4.06_03.02_klein.pdf">ASI 4.06 - Treppen</a><span style="display:none"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://deadurl.invalid/http://vorschriften.portal.bgn.de/files/9427/24531/currentVersion/ASI_4.06_03.02_klein.pdf">@1</a></span><span style="display:none"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://vorschriften.portal.bgn.de/files/9427/24531/currentVersion/ASI_4.06_03.02_klein.pdf">@2</a></span><span style="display:none">Vorlage:Toter Link/vorschriften.portal.bgn.de</span> <small>(Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Mai 2019. <a rel="nofollow" class="external text" href="http://timetravel.mementoweb.org/list/2010/http://vorschriften.portal.bgn.de/files/9427/24531/currentVersion/ASI_4.06_03.02_klein.pdf">Suche in Webarchiven</a>)</small>, Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gastgewerbe</span>
</li>
<li id="cite_note-ASR-14"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-ASR_14-0">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.baua.de/de/Themen-von-A-Z/Arbeitsstaetten/ASR/pdf/ASR-A2-3.pdf?__blob=publicationFile&amp;v=10">ASR A2.3</a> "Fluchtwege und Notausgänge, Flucht- und Rettungsplan" (PDF-Datei, 58 KB), abgerufen im Juni 2016</span>
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<li id="cite_note-16"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-16">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://architektur.oth-regensburg.de/forschung/scalalogie"><i>Friedrich-Mielke-Institut für Scalalogie. Unterkapitel: Sammlung.</i></a> In: <i>architektur.oth-regensburg.de.</i><span class="Abrufdatum"> Abgerufen am 3.&nbsp;Dezember 2023</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3ATreppe&amp;rft.title=Friedrich-Mielke-Institut+f%C3%BCr+Scalalogie.+Unterkapitel%3A+Sammlung&amp;rft.description=Friedrich-Mielke-Institut+f%C3%BCr+Scalalogie.+Unterkapitel%3A+Sammlung&amp;rft.identifier=https%3A%2F%2Farchitektur.oth-regensburg.de%2Fforschung%2Fscalalogie">&nbsp;</span></span>
</li>
</ol>
<div class="hintergrundfarbe1 rahmenfarbe1 navigation-not-searchable normdaten-typ-s" style="border-style: solid; border-width: 1px; clear: left; margin-bottom:1em; margin-top:1em; padding: 0.25em; overflow: hidden; word-break: break-word; word-wrap: break-word;" id="normdaten">
<div style="display: table-cell; vertical-align: middle; width: 100%;">
<div>
Normdaten&nbsp;(Sachbegriff): <a href="Gemeinsame_Normdatei" title="Gemeinsame Normdatei">GND</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://d-nb.info/gnd/4060816-5">4060816-5</a></span> | <a href="Library_of_Congress_Control_Number" title="Library of Congress Control Number">LCCN</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://id.loc.gov/authorities/sh85127265">sh85127265</a></span> </div>
</div></div></div><!--htdig_noindex--><div><div class="zim-footer">
Dieser Artikel wurde von <a class="external text" title="Zuletzt bearbeitet am 2026-01-06" href="https://de.wikipedia.org/wiki/?title=Treppe&amp;oldid=263099055">Wikipedia</a> herausgegeben. Der Text ist unter <a class="external text" href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.de">Creative Commons Attribution-Share Alike 4.0</a> verfügbar, sofern nicht anders angegeben. Für die Mediendateien können zusätzliche Bedingungen gelten.
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